Was ist…?

Homöopathie

In der Homöopathie behandelt man im Gegensatz zur Schulmedizin den ganzen   Menschen. Neben dem eigentlichenKrankheitsbild werden auch der Gemüts-  zustand des Patienten, eventuelle Auslöser  und Begleitsymptome berücksichtigt. Selbst  Krankheiten der Vorfahren können bei  chronischen Leiden wichtige Hinweise für  die Arzneimittelwahl liefern.  Nach dem Gespräch mit dem Patienten  (Anamnese) sucht der Therapeut nach einer  ganz gezielten Behandlung.  Er sucht ein Mittel, das in der Arznei-  mittelprüfung möglichst ähnliche Symptome  enthält.  Dieses wird in Globuli oder Tropfenform  verabreicht(Simila similibus curentur –  Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt  werden). Mit Hilfe dieses Mittels wird die  Lebenskraft des Patienten so aktiviert, dass  sie aus eigener Kraft den Krankheits-  zustand schnell und dauerhaft heilt. In der  Homöopathie schafft man mit stark  verdünnten potenzierten Substanzen  Ausgangsstoffe sind meistens Pflanzen  aber auch Tiere, Mineralien und  Krankheitserreger. Bei akuten Krankheiten wirkt die  Homöopathie schnell und zuverlässig. Bei  chronischen Krankheiten, die bereits seid  längerer Zeit das Leben des Patienten  einschränken muss man mit einer längeren  Behandlungszeit rechnen.

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Phytotherapie

In der Phytotherapie behandelt man den  Patienten mit europäischen Pflanzen.  Diese werden als Tee (wässriger Auszug)  oder als Tinktur (alkoholischer Auszug),  aber auch als auf einen bestimmten  Inhaltsstoff eingestellte Tabletten (z.B.  Johanniskraut, Traubensilberkerze etc.)  eingesetzt. Da Pflanzen ein Vielstoff-  gemisch an Inhaltsstoffen enthalten  unterstützen sie den Körper in sanfter  Weise bei der Überwindung von Krankheiten.   Die jahrhundertealte Erfahrungsmedizin  spielt dabei eine grosse Rolle. Da die Mischungen individueller zusam-  mengestellt werden können haben sie  tendenziell weniger Neben-wirkungen als  die Produkte aus der Schulmedizin.

Biochemie 

In der von Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler  1821-1898 begründeten Biochemie geht  es darum einen durch verschiedene  Ursachen entstandenen Mangel in der  Zelle aus-zugleichen. Hierzu werden, die  für den Körper essentiellen Mineralstoffe  homöopathisch aufbereitet, damit sie die  Zellmembran ungehindert passieren  können. Da es sich bei der Schüsslertherapie um  eine Substitutionstherapie handelt, die  eine Optimierung des Zellstoffwechsels  zum Ziel hat, ist Sie auch mit anderen  Therapiemethoden wie z.B. Phytotherapie  und Homöopathie kombinierbar.

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